Wir beziehen unseren Spargel vom Spargelhof Thumm in Grimmelfingen

Ulm hatte besonders günstige Ländereien und Boden für Samen- und Spargelzucht. Hier sollen früher sogar Spargel-Beete bis zu 30 Jahren gestochen worden sein. Auch Neu-Ulm hatte besonders in den sogenannten Offenhauser Gärten, die fast alle den Ulmern gehörte haben. (Ein großer Teil des Neu-Ulmer Bahnhofes steht z.B. auf den ehemaligen Gütern eines Ulmer Gärtners).
Meist gab es auch in allen Gärtnerhäusern, besonders in denen mit Hausgärten, große Keller zur Aufbewahrung der Samenträger über den Winter. Diese existieren teilweise heute noch unter den Scheunen.

Durch die Erweiterung der Stadt Ulm, sowie umfangreiche Festungs- und Bahnbauten, wurde ein großer Teil des zum Samenbau verwendeten Geländes überbaut, sodass sich die Gärtnereien mehr und mehr gezwungen sahen, sich außerhalb des Festungsgeländes anzusiedeln.

Der früher so bedeutende Ulmer Spargelbau musste leider aus Mangel an geeignetem Gelände sehr eingeschränkt werden und wird in der Hauptsache nur noch in Söflingen betrieben, die Nachfrage nach diesem ausgezeichneten Spargel ist jedoch immer noch sehr groß und kann nur zum Teil befriedigt werden.

Dies ist niedergeschrieben zur Erinnerung an frühere Zeiten von einem alten früherem Ulmer Gärtner.